Zwischenwelten

by Jörmungand

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1.
Die Geschichte beginnt jetzt Gedanken fliegen die Feder tanzt schwarze Tinte schenkt das Leben eine Welt erwacht Lautlos warme Sonnenstrahlen erleuchten sacht was schlafend lag einst zornige Wogen glätten sich und tragen fort das Salz von den trockenen Tränen die versiegten als die Feder sich erhob eine Melodie erklingt und ruft mich zu den alten Toren und es wird Tag... Lass alle Sinne schweifen der Traum zum greifen nah über endlos weite Wälder, Gebirge und das Meer atme tief und schließ die Augen mach dich frei von tiefster Pein und gib dich hin der Melodie Wo warmes Licht die Nacht erhellt tropfen Schatten vom Firmament hernieder und vermischen sich mit dem Morast aus toten Träumen und Angst die Wüste trieft aus allen Poren und verschmutzt den Geist es beginnt ... lauf!
2.
Morgenrot 06:34
Glänzend hell erstrahlt die Sonne in meinem Geiste leuchtet sie mir den Weg die Nacht verschlingt mich niemals mehr ich träumte von ihr die mich zu sich ruft wie lange ich auch wandern mag die Stimme hält mich warm Hinter schwarzen Monumenten verdichtet sich die Nacht geboren aus den Lügen einer grauen Dimension ich kenne dich! Ich finde dich! ich sehe dich! Lauf! Lauf! Aus meiner Brust heraus erhellen Sonnenstrahlen meinen Weg. Die Nacht ist fern und der Schnee schmilzt unter meinen Schritten. Die Worte tanzen zwischen den Sternen. Magie, tu was du willst! Tu was du willst! Endlich grünen die Weiden wieder es wächst das Licht der Welt ein neuer Tag, ein neues Leben ein neues Licht im Herzen Stimmenwogen aus den Wipfeln singen ihre Träume Was einst tropfte und sich formte erbricht das Nichts wohl geleitet festen Schrittes Bald bin ich bei dir! Schritt um Schritt Schlag um Schlag komme ich dir näher in deinem Herzen schlafen Schatten wärmen sie dich nicht? Bevor der letzte Morgen graut gehen wir in die Nacht! Glänzend hell erstrahlt die Sonne in meinem Geiste leuchtet sie mir den Weg die Nacht verschlingt mich niemals mehr wir träumten von ihr die uns zu sich ruft wie lange wir auch wandern werden der Hunger hält uns warm
3.
Leis' schweigend nimmt das Moor mich ein Eis schneidend spinnt mir Ketten in mein Herz und mein Geist gefriert das Moor verschlingt all meinen Mut Komm zu uns lasst mich geh'n uns dürstet so nach Leben Ich kann nicht fort eure Hände sind die Schlingen der Angst und die Dunkelheit tritt ein... Hilf uns teile uns're Pein uns're Schreie weisen dir den Weg lass los sink' in unser Heim dein Leuchten speiset nur dein Leid Helft mir zieht mich nicht hinab meinen Atem erstickt ihr in Morast schweigt nicht eure kalte Hand tötet alles Leuchten meiner Seele Und aus der Tiefe dringt ein Grollen nun hervor das Moor erbebt durchbohrt von kaltem Schauer eis'ge Spieße die dunklen Heere zieh'n empor und nichts mehr lebt in den Sümpfen der Trauer Es hebt sich der Berg aus tiefem Schlummer es regt sich das Herz getränkt von Kummer die purpurne Herde sie führte dich zu mir doch gefallen sind die Pferde in den Schluchten unter mir Gebrochen besteh' ich gedemütigt seh' ich das Elend, das deine Augen verströmen ich rufe, ich schreie ich flehe dich an – so verrat mir: wo wird Die Stimme ertönen? ihr Klang soll zerschmettern das finstere Band, denn die Welt wurde von Dornen umschlungen in dieser Schwärze soll sie erklingen mit fauchendem Atem aus brennenden Lungen So hör' mein Wort nach dem Süden geht dein Pfad an jenem Ort wo das Geheimnis die Stimme dir sagt
4.
Von hoch droben hinter Wolkendächern erklingen Stimmen aus uralter Zeit so flehend, weinend - sie warten schon lass los den Boden und flieg empor steig' mit mir zu hohen Himmeln! begleite mich auf diesem Pfad! Lausche den Winden flieg mit ihnen wohin sie auch immer ziehen sag' mir wirst du mit mir ziehen bis die Welt zerbricht? Tausend' Meilen sturmesgleich die Schreie und die Stimmen führen mich bis an die Grenzen der Unendlichkeit Lausche der Stimme sing mit ihr sie ruft mich zu sich in die Höhen folge dem Namen tief im Innern die uralten Pforten öffnen sich vor mir
5.
Werdegänger 06:37
Ich kenne mich ich sehe hoch zu Sternen klar ich weiß doch jeden Pfad und jeden Weg ich blicke in den Sternenfarbenglanz versinke vor dem Formenspiel die Weite reißt sich fort nur Fragen nur Schimmer der Erkenntnis schon verglüht wo Weisheit grad geboren wandelt sich ihre Gestalt ich schrumpfe ich sinke, ich zerfließe dieses Netz es spinnt sich ...in mich hinein... Ich entrücke mir selbst das Schweben ein Blick auf mich herab wie habe ich diesen Körper verlassen? Wer ist dieser Körper? Wer bist du? Wer warst du? Wer willst du sein? Wir sind du! Du warst mein! Wir woll'n das Ungewisse! Ein Netz aus Fragen verwoben bin ich selbst ein Kosmos und so muss ich selbst der Faden sein wohin führt dies? Wo sind all die Wegesziele hin? Wo die Antwort? Ich verliere mich und Angst regiert! Kehr nicht um! Also fort! Geh voran! Fort von mir! Hör auf deinen Mut! In das Vergessen fliegen! Glanz in weiß heller Schein ja, hier lebt die Weisheit altes Leid bist verraucht ja, hier stirbt der Körper Die Stimme ein Tosen! Die Antwort ein leben? Die Welt im Wandel! Die Antwort ist die Frage selbst in mir!
6.
7.
Dämmerung 07:49
Und so streife ich umher durch Aschetäler die ein letztes Zeugnis meines Versagens in die Leere schreien Es sind die Schatten die mich quälen die alten Mauern klagen wie sie Stein um Stein verlieren und eine Melodie entweicht Sie erzählt von einem Glanz der einst durch meine Adern floss und sich allmählich vor der Angst in mir verbarg ein Klagelied erschallt und bricht nun den Moment der Illusion entspringt es meinem Flehen oder meinem Wahn? Komm zu mir, Die Stimme schmerzt! der Abgrund giert Ich falle! nach dem Herzen Mein Atem bricht! das nicht mehr Schlägt! Der Hunger meiner Sehnsucht treibt mich zu ihm hinab in den Morast aus tausend Flüchen der vertrauter niemals war Bleib bei mir Ich kenne dich mein liebster Freund Am Ende unserer in meinen Armen langen Reise sind wir frei! Es ist ein letzter Schritt hinein ins Flammenmeer der Finsternis lass die Sterne gehen, sie sind die Trauer nicht mehr wert in der wärmenden Umarmung des Nichts sind wir vereint Es war der Weg der uns trennte der mir die Schatten nahm meine Narben zeigen nicht wie tief die Sehnsucht in mir brennt Lass unserer beider Lieder Melodien in einem Opus nun vereinen! Einst hört ich Klänge sangen sie doch nur vom Licht aus meiner Asche erschuf ich dich Noch bevor der letzte Morgen graut zieht der volle Mond seine Bahn lässt mich hungernd meine Wunden lecken und ich steig ihm nach nennt mich Legion denn ich bin viele die Sonne blendet mich im Zwielicht sehe ich klar!
8.
Neumond 07:29
Ein letzter Tag die rote Sonne neigt sich zum Horizont soll sie versinken in den Fluten erwärmt sie doch nicht mehr mein Herz In meinen Augen spiegelt sich das fahle, schwindende Licht des Mondes war es doch mein einziges Sinnen ihr den Namen zu geben Flammenmeere denen ich mich ergab singen mir Lieder von einst Sterne fallen herab und ich lege mich nieder Doch wohin gehen meine Träume? Sollen sie erlöschen, wie die Schatten es verhießen? Sprach denn die Stimme nicht von Ewigkeit? Das Kind des Mondes. Es fällt! Die Sterne erlöschen. Das Licht so kalt. Und es fällt der erste Schnee! Die Nacht, die mich hetzte und jagte die meine Hoffnung im Nebel begrub sein schneidendes Lachen schwang sich empor zu einer schmerzenden Kakophonie doch nun stehen wir hier wie Eins Ein letzter Tag die rote Sonne neigt sich zum Horizont soll sie versinken in den Fluten erwärmt sie doch nicht mehr mein Herz in meinen Augen spiegelt sich das fahle, schwindende Licht des Mondes war es doch mein einziges Sinnen ihr den Namen zu geben Die Nacht umgibt meinen Geist sie wärmt und nimmt mich mit lass mich gehen und du erkennst den unendlichen Weg So stehe ich an den beinernen Zinnen und schreie mein Klagelied hinaus in das Nichts
9.
Requiem 10:24
Der letzte Schnee fällt hernieder lässt die Wälder erstarrt zurück ich träume von deinen Liedern die du mir einst sangst Nichts vermag zu wärmen die Glieder starr vor Kälte jeder Tag schmerzt aufs Neue jeder Schritt ist Qual Die Gezeiten hielten inne als der Mond vom Himmel fiel als keine Wolke mehr die sternenlose Nacht bedeckte wo sind die Klänge die ich hörte als die Pforten mich empfingen wo der Glanz der mich einst wärmte als die Reise begann Erstickend trist schreien die rostigen Fanfaren immer gleiche Lobeshymnen auf die Sünde und Versagen in ihrer Endlichkeit Die Schwärze bricht mir die Stimme bevor der letzte Laut meine Lippen verlässt Ich sehe wo der Abgrund endet wo kein Licht mehr scheinen will am Ende meiner langen Reise singe ich mein eigenes Requiem ich sah die Sonne versinken den Mond vom Himmel geh'n alle Federn fallen hernieder vom fahlen Himmelszelt Tränenströme die versiegten als die Welt im Nichts verschwand pflanzten in uns alte Sterne an einem neuen Firmament Ein letzter Augenblick und die Seele fiel wie welke Blätter sich entschließen sich zu trennen vom Geäst um sich zu betten im warmen Unterholz Nun da die Wärme schwindet entzünde ich die letzte Kerze am Ende unserer langen Reise singen wir unser Requiem eine letzte Träne fällt ein letztes Wort verhallt die Feder erhebt sich wieder und die Geschichte beginnt...

about

Zwischenwelten grabs you by the throat, reaches down for your heart and brings you to the place where all your childhood dreams were born and died. An emotional and gripping dragonride through darkness and out. The musicianship is unrestricted and pure and goes where the story needs it to be.
- Kevin Storm - ex-Heidevolk

Musikalisch gereift und technisch versiert kommen unsere Freunde von Jörmungand mit ihrem neuen Longplayer um die Ecke. Episch getragene Passagen und Folk Elemente, gepaart mit knochentrockenen Blastbeats und geschickten Keyboard Arrangements machen dieses Album sehr lebendig. Der vielfältige Gesang und der amtliche Sound, runden „Zwischenwelten“ optimal ab. Jörmungand bleiben ihrem Blackened Pagan treu und legen mit ihrem 2. Album noch einen drauf. Mein persönlicher Anspieltipp – Dämmerung!
- Pete - Black Messiah

credits

released March 16, 2018

All music and lyrics by JÖRMUNGAND
Artwort by Lukrezia Krämer

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Jörmungand Cologne, Germany

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